Was ist eine E-Rechnung?
Eine E-Rechnung ist eine Rechnung in einem strukturierten elektronischen Format, das Software automatisch auslesen und verarbeiten kann. Ein einfaches PDF per E-Mail ist seit dem 1. Januar 2025 keine E-Rechnung mehr, sondern eine „sonstige Rechnung“.
Was eine E-Rechnung ausmacht
- Sie folgt der europäischen Norm EN 16931. Die Rechnungsdaten liegen als XML-Datei vor.
- Alle umsatzsteuerlichen Pflichtangaben müssen im strukturierten Teil stehen. Ein Verweis auf einen Anhang reicht dafür nicht.
- In Deutschland sind zwei Formate üblich: XRechnung (reine XML-Datei) und ZUGFeRD (PDF mit eingebetteter XML-Datei).
- Papierrechnungen und einfache PDF-Dateien sind keine E-Rechnungen.
E-Rechnungen im VR Smart Guide
- Schreiben: Neue Ausgangsrechnungen speichert der VR Smart Guide als PDF mit unsichtbaren E-Rechnungs-Informationen. Sie sehen, drucken und versenden die Rechnung wie gewohnt. Rechnungen, die vorher erstellt wurden, bleiben normale PDF-Dateien.
- XRechnung: Die reine XML-Datei laden Sie über Rechnung versenden › Als XML herunterladen herunter.
- Empfangen: E-Rechnungen Ihrer Lieferanten importieren Sie unter Ausgaben › E-Rechnung als Ausgabe importieren.
Gut zu wissen
- Bei ZUGFeRD sind die XML-Daten maßgeblich. Weichen sie vom sichtbaren PDF ab, gelten die Daten aus dem XML-Teil.
- Eine XRechnung können Sie ohne Software nicht lesen. Die Finanzverwaltung bietet dafür einen kostenlosen Viewer an: E-Rechnungsviewer bei ELSTER.
- Ein- und ausgehende Rechnungen bewahren Sie acht Jahre auf (§ 14b Abs. 1 UStG). Bei einer E-Rechnung muss mindestens der strukturierte Teil unverändert in seiner ursprünglichen Form erhalten bleiben.
- Diese Informationen ersetzen keine steuerliche Beratung. Im Zweifel fragen Sie Ihre Steuerberatung.